Trinkwasser
wasserwelle oben

Gut verteilt ist gut versorgt

Druckfilteranlage

Den Wasserhahn öffnen und ohne einen Gedanken an Menge und Qualität trinken – das ist Lebensqualität, die für uns selbstverständlich geworden ist. Diesen hohen Standard gewährleisten die Unternehmen der deutschen Wasserwirtschaft, zu deren Aufgaben neben der Gewinnung und Aufbereitung auch die Verteilung des Trinkwassers gehört.

Damit sich die Trinkwasserqualität beim Transport durch das weitverzweigte Leitungsnetz des Wasserversorgers nicht verschlechtert, gelten bei Bau, Betrieb und Pflege des öffentlichen Rohrnetzes höchste technische Standards.

Ein Netz für unser Trinkwasser

Wasserverteilung

Das im Wasserwerk aufbereitete Trinkwasser wird über die Hauptwasserleitung ins Versorgungsgebiet gepumpt. Dabei verzweigt sich das Leitungsnetz immer weiter bis hin zu den einzelnen Hausanschlussleitungen.

Der Druck, mit dem das Trinkwasser aus den Leitungen fließt, wird durch elektrische Pumpen oder über ein natürliches Gefälle erzeugt. In das Wassernetz eingebunden sind oft sogenannte Hochbehälter oder Wassertürme, die das Wasser zum Ausgleich von Lastspitzen speichern und, falls notwendig, den Wasserdruck regulieren.

Mithilfe der Schwerkraft gelangt das Wasser von hier aus über ein weit verzweigtes Netz aus Rohren und Leitungen bis in jedes einzelne Haus. Oft baut man heute aber erdnahe Speicher und verwendet Pumpen zur Verteilung.

Verantwortung des Hauseigentümers

Die Wasserversorgungsunternehmen garantieren die hohe Qualität ihres Produktes bis zum Wasserzähler. Innerhalb des Hauses ist der Hauseigentümer für die Trinkwasserinstallation verantwortlich.

Auf seinem Weg aus dem öffentlichen Trinkwassernetz in die Hausinstallation durchströmt das Trinkwasser den Wasserzähler, der die genutzte Menge festhält. Anschließend sollte das Wasser noch durch einen Feinfilter fließen. Dieser hält zum Beispiel kleine Eisenpartikel aus dem Rohrnetz zurück, die hin und wieder im Trinkwasser vorhanden sein können. Der Einsatz anderer Filter- oder Nachbehandlungsanlagen im Haushalt ist in der Regel nicht notwendig.